Die "Zeitenwende" hat Fragen der Sicherheitspolitik und Verteidigungsfähigkeit in das Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit rücken lassen. Nach Jahren im Gefühl unantastbarer Sicherheit und sicher gewähnter geopolitischer Bündnisse sorgt man sich nun um Wehrhaftigkeit und Zivilverteidigung.
Austragungsorte von Konflikten sind nicht die klassischen Gefechtsfelder, sondern eben auch zivile Infrastrukturbereiche. Konflikte werden hybrid geführt.
Wir stehen vor einer strategischen Reformierung unserer Verteidigungsfähigkeit – technologisch, wirtschaftlich und strukturell.
Das umfassende Finanzpaket der Bundesregierung ist bestenfalls Teil eines langfristigen Innovations- und Investitionsprogramms und der Beginn einer umfassenden Modernisierung der Sicherheits-, Verteidigungs- und Infrastrukturarchitektur unseres Landes.
Dies berührt auch unsere Mitgliedsunternehmen und -verbände. Sie brauchen neben Freiheit zum Wirtschaften auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit der staatlichen Infrastruktur und die Sicherheit für ihre Mitarbeiter. Ohne Vorbereitung auf etwaige Gefährdungen und Lösung von Verteilungskonflikten um Ressourcen würden unternehmerische Aktivitäten unmöglich.
Unser Wirtschaftsstandort Thüringen muss auch in diesem Umfeld zeigen, wie innovativ, leistungsfähig, digital, anpassungsfähig und resilient er ist. Wir möchten dabei das Gesamtbild der zivilen und militärischen Verteidigung und Sicherheit im Blick behalten. Dazu gehören auch mögliche diverse Bedrohungslagen zu erkennen, diese geeignet vermeiden oder abwenden zu können sowie den Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz mitzudenken.
„Resilienz für Thüringen“ ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaft, der Bundeswehr und des Landes Thüringen.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der zivilen und militärischen Verteidigung, der Wirtschaft sowie den zuständigen politischen Stellen kontinuierlich zu stärken.
Wir arbeiten in einer strategischen Partnerschaft mit dem Karrierecenter der Bundeswehr in Erfurt zusammen. Unsere Mitglieder finden so einfacher Zugang zum Job-Service im Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundewehr, der Arbeitgeber mit Soldatinnen und Soldaten zusammenbringt, die nach Dienstzeitende im zivilen Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten.
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